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Bildung
Szenische Fallsupervision mit Forumtheater
Souveräner Umgang mit anspruchsvollen Elterngesprächen
Kunde: Schule Dorf, Richterswil-Samstagern
Über 40 Lehrpersonen der Schule Dorf der Schulen Richterswil-Samstagern erlebten eine szenische Supervision – kein Frontalunterricht, sondern interaktives Lernen mit Theater in der Grossgruppe.
Die meisten Elterngespräche laufen zwar gut, aber die wenigen herausfordernden Situationen kosten oft die meiste Energie.
Sacha Mannhart, Schulleiter
Reale Fälle aus dem Schulalltag wurden als Forumtheater-Szenen inszeniert – mit echten Rollen, echten Emotionen und echten Aha-Momenten, wie Simulationen in einem Reallabor. In einem Beispiel verkörperten zwei Teilnehmende Eltern, die mit der Bewertung ihres Kindes unzufrieden waren; ein SRH-Coach übernahm die Lehrer-Rolle. Als das Gespräch ins Stocken geriet, wurde die Szene mit «STOPP – REPLAY» angehalten: Die Teilnehmenden coachten den fiktiven Kollegen live und probierten gemeinsam neue Ansätze aus.
Es ging nicht um richtig oder falsch, sondern darum, hilfreiche vs. weniger hilfreiche Ansätze zu erkunden.
Martin Gebauer, Schulsozialarbeiter
Zentrale Erkenntnisse
Forumtheater ist ein konkretes Tool, um schwierige Situationen realitätsnah zu simulieren und dabei persönlich zu wachsen
Viele Teilnehmende waren anfangs skeptisch – am Ende war es ein Türöffner für neue Perspektiven
Die Methode fördert Selbstreflexion und Selbstfürsorge spürbar
Nachhaltige Verankerung
Damit die Erkenntnisse aus dem Reallabor nach den Sommerferien nicht verblassen, schreibt der SRH-Coach eine persönliche Nachbereitungs-E-Mail an die Teilnehmenden – mit Bildern der gemeinsamen Interaktionen, einem Rückblick auf die erlebten Herausforderungen und einem Dank für die kollegiale Unterstützung im Forumtheater. So wird aus einer einmaligen Intervention eine nachhaltige Entwicklung.